USA: Vor 120-150 Millionen Jahren hinterließen Dinosaurier Spuren im Boden. In Arkansas wurde ein großes Feld mit Fußabdrücken gefunden. Im Link findest du ein Video darüber.

Burma: Vor 99 Millionen Jahren wurde in Myanmar ein Frosch in Bernstein konserviert. Er ist einer von weltweit vier Exemplaren der, bis jetzt, entdeckt wurde. Diese Frösche lebten in einem ähnlichen Ökosystem, mal abgesehen von den Dinosauriern, wie wir heutzutage. Gerade durch seine filigrane Beschaffenheit ist es sehr selten, dass ein Exemplar so gut erhalten ist.

Auch diese Milbe wurde vom klebrigen Baumharz eingefangen und für ewig konserviert. Auch sie lebte vor 100 Millionen Jahren und stammt aus Burma. Sie ist im Vergleich zu unseren heutigen Milbenarten sehr groß und misst einen Zentimeter. Sie wurde auf den Namen Immensmaris chewbaccei nach der Starwars Figur Chewbacca getauft. Die Milbe besaß besondere Haare an den Beinen, die ihr das Klettern in luftige Höhen ermöglichte.

Die Region Solnhofen in Deutschland hat sehr viele einzigartige fossile Funde zu bieten. Auch der  Archaeopteryx wurde dort entdeckt. Zur selben Zeit, also vor 150 Millionen Jahren, lebte auch ein Meeresfisch dort, der Ähnlichkeit mit unserem heutigen Piranha hatte. Bewaffnet war Piranhamesodon pinnatomus mit zahlreichen scharfen Zähnen, die dazu gedacht waren Stücke aus der Beute zu reißen.

Sibirien: In Udatschny, Republik Sacha fand man ein mumifiziertes Wesen, das bis jetzt noch nicht identifiziert werden konnte. Manche Forscher gehen davon aus, dass es sich um ein bärenähnliches Tier handelt, oder um einen Baummarder oder Zobel. Es besitzt starke Eckzähne und hat etwas Dämonisches an sich. Der sandige Boden, in dem das Wesen geborgen wurde, ist reich an Diamanten. Diese datieren 252 bis 66 Millionen Jahre zurück. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass das Wesen so alt ist, aber es könnte doch ein Methusalem sein. Auf die Forschungsergebnisse wird gewartet.

Argentinien: Der Dinosaurier wurde Lavocatisaurus agrioensis genannt. Er war ganze zwölf Meter lang und ein Pflanzenfresser.

Nicht Schuppen oder Federn bedeckten den Körper des Flugsauriers Scaphognathus crassirostris, sondern er besaß eine Art Fell. Vermutlich waren es sehr feine, farbenprächtige Härchen. Bereits 1831 kam der deutsche Paläontologe Georg August Goldfuß zu dieser Erkenntnis. Seine Kollegen nahmen seine Forschungsergebnisse nicht ernst. Inzwischen kann mit spezieller UV-Fotografie, schwer Sichtbares leichter zugänglich gemacht werden. Dabei stellte sich heraus, dass Georg August von Goldfluß recht hatte.

China: Bei Straßenarbeiten wurde, in Guangdong, Stadt Heyuan, 43 Dinosauriereier entdeckt. Die Stadt besitzt übrigens die meisten Dinosauriereier der Welt und erhielt 2004 einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Die Sammlung zählt inzwischen fast 17 000 Eier.

 

Für Kinder ab vier Jahren, die zum Dinosaurierexperten werden möchten.