Schmuck Trends 2018:

  • Das Haupt der Männer gehört gepflegt, rasiert von Kopf bis Fuß. Barbershops kümmern sich um das Kopfhaar als auch die Wucherungen um Kinn und Backen.  Eine Liste vortrefflicher Läden weltweit findest du hier. Ab nach Berlin, Kopenhagen, Mumbai oder Kapstadt. 
  • Ohrschmuck. Kein Stern, kein Herz, oder Diamant im Ohr. Diesmal sind  Hoops, bzw. auch Kreolen wieder zurück. Beliebt sind goldene Modelle, klein und breit bekommen noch mehr Zuspruch.
  • Haarfarbe: Diesmal nicht blond, sondern Chili-Chocolate ist In. Ja, genau erraten, Grundfarbe dunkelbraun mit roten Highlights, der natürliche Look ist angesagt.
  • Handy-Necklace: Das Smartphone wird jetzt um den Hals getragen, damit gestresste Hipster Eltern die Hände frei, und alles im Überblick haben.
  • Eine kleine Kulturgeschichte über die Tätowierung. Was vor 40 Jahren noch völlig verpönt war, ist heute weit in Europa verbreitet. Bist auch du tätowiert?
  • Leuchtende Tattoos sind zurück. UV- Farbe führt zu einem alienartigen Aufleuchten der Körperverzierung im Nachtclub. Sie mögen witzig aussehen, aber die spätere Entfernung stellt sich als schwierig heraus.
  • Mini-Tattoos liegen voll im Trend, aber auch hier ist zu beachten, was zuerst ganz hübsch anzusehen ist, wird ziemlich schnell zu einem unansehlichen und verschwommenen Farbenklecks.

 

Schatz Versteigerung:

  • Marie Antoinettes Schmuck: Ein Teil ihrer früheren Schmuckstücke wurde im Auktionshaus Sotheby’s versteigert. Die Preziosen waren 200 Jahre von den Blicken der Öffentlichkeit verschlossen. Insbesondere Perlenschmuck mit Diamanten, kam unter den Hammer. Der Schmuck wurde von ihrem Cousin dem österreichischen Kaiser Franz II. aufbewahrt. Als Marie Antoinette hingerichtet wurde, und die letzte Überlebende, ihre Tochter nach 3 Jahren Haft entlassen wurde, floh diese nach Wien und forderte die Juwelen ihrer Mutter zurück. Auch ein Ring mit Monogramm und einer Locke von Marie Antoinettes Haar wird zum Verkauf angeboten.

 

  • Diadem von Enkelin Sisi versteigert: Und weiter geht es mit den hochpreisigen royalen Schmuckstücken. Diesmal kam ein Diadem aus dem Besitz von Hedwig Gräfin zu Stolberg-Stolberg, der Enkelin von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth unter den Hammer. Der Schätzwert wurde übertroffen. Der Kopfschmuck  wurde für 186 000 Euro versteigert. Das Schmuckstück ist auch noch raffiniert, es kann in 7 Broschen zerlegt werden und besteht aus 40 Karatdiamanten. Es wurde vom k. u. K. Hof- und Kammerjuwelier A. E. Köchert in Wien  angefertigt.

 

  • Ein kleiner Schatz. Ein Ring, erstanden auf einem Flohmarkt in Niederösterreich für 2,50 Euro brachte bei einer Schätzung fast 500 Euro zu Tage. Es ist ein 100 Jahre alter Silberring mit einem großen Amethyst. Kunst und Krempel wird jetzt auch in Österreich zelebriert.

 

Promis und Schmuck:

  • Heid Klum und Kaulitz lassen uns nicht in Ruhe, inzwischen wurde auf Toms Fingerchen ein verdächtiger Klunker entdeckt. Wir werden es noch früh genug erfahren.
  • Die arme Meghan Markle wird zur Zeit von den Medien nicht in Ruhe gelassen. Ob Schuhe, Kleid oder Sommersprossen, nichts bleibt unkommentiert. Diesmal immerhin etwas Nettes. Ein sechsjähriger Junge schenkte ihr eine Nudelkette, und ja sie wurde sofort angelegt und getragen. Schauen wir mal, ob es zum Trend wird, die Noodle Necklace Challenge;)

 

Politik und Schmuck:

Die Rolex als Statussymbol ist beliebter denn je. Erst vor Kurzem bekam die Tochter der Geissens eine Rolex zu ihrem 14. Geburtstag geschenkt. Diesmal spielt die Uhr am Handgelenk einer Politikerin eine Rolle. Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli steht unter der Kritik, weil sie eine Uhr im Wert von 7 000 Euro am Handgelenk trägt. Swasan Chebli erhielt daraufhin, so viele Hasskommentare, dass sie ihren Facebook Account deaktivierte.

Darf ein Sozialdemokrat Statussymbole wie diese tragen oder nicht? Und, dürfen wir uns anmaßen, darüber zu bestimmen, wer was zu tragen hat? Würde auch ein männlicher Politiker, der sagt, er steht für das Volk ein, so harsche Kritik ernten?